Haus der Begegnung: „Verlorene Orte – einst und heute“ begeisterte zahlreiche Besucher

Am Donnerstag, den 26. März, fand um 16 Uhr im Haus der Begegnung die Veranstaltung „Verlorene Orte – einst und heute“ statt. Referent Gerd Knappe stellte fünf Werke aus der Ausstellung „Was früher war und heute ist“ vor.
In den präsentierten Bildern verschmelzen historische Aufnahmen mit aktuellen Fotografien und eröffnen so einen eindrucksvollen Blick auf den Wandel der Stadt. Während des Vortrags wurden die Originalbilder gezeigt, anschaulich erläutert und durch spannende Anekdoten bereichert.

Besonders interessant war unter anderem die Geschichte rund um den Frankfurter Bahnhof: Der Vorplatz musste um vier Meter abgesenkt werden, um den Bau des heutigen Tunnels zu ermöglichen. Auch die Gerstenberger Höfe kamen zur Sprache. Dort entstand 1907 mit Mantz & Gerstenberger die größte Möbelfabrik Deutschlands mit rund 1.200 Mitarbeitenden. Zu DDR‑Zeiten, in staatlicher Hand, wurde hier unter anderem die bekannte Schrankwand „Frankfurt“ produziert.

Der Vortrag erwies sich als lehrreich und zugleich unterhaltsam. Insgesamt 35 interessierte Frankfurterinnen und Frankfurter nutzten die Gelegenheit, mehr über die Geschichte ihrer Heimatstadt zu erfahren.

Auf großes Interesse stieß auch der Ausblick auf die nächste Veranstaltung:
Am 21. Mai um 16 Uhr heißt es „Frankfurter Geschichten in Postkarten“.

Text & Bilder: Sandra Seidel

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