Tiergestützte Therapie & Pädagogik

Tiergestützte Heilpädagogik_Piktogramm

Im Umgang mit Tieren kann jeder Freude und Trost finden. Der Kontakt wirkt entspannend sowie stresslösend. Berührungen, wachsendes Vertrauen und das wertungsfreie Angenommensein unterstützen dabei, sich selbst zu reflektieren und offener für alltägliche Begegnungen zu sein.

  • Ergebnisse
  • Zielgruppe
  • Finanzierung
Die regelmäßige Teilnahme an unseren Angeboten hat bei vielen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen Entwicklungsschübe ausgelöst. Gemeinsam konnten wir beobachten
  • Sicherheit im richtigen Umgang mit Tieren
  • Stärkung des Selbstwertgefühls
  • Entwicklung des emotionalen Gleichgewichts
  • Zulassen von Körpernähe
  • Abbau von Angst und Stress
  • erweiterte Wahrnehmung wie gezieltes Schauen, aufmerksames Hören,
  • neugieriges Riechen, behutsames Tasten...
  • Steigerung von Aufmerksamkeit und Konzentration
  • Zunahme der Lernfreude
  • Stärkung der Muskulatur und Verbesserung der Bewegungsabläufe
  • Entstehung von Freundschaften
  • Akzeptanz von Regeln
  • ein gesteigertes Gefühl für Gerechtigkeit und Fairness

Zielgruppen sind Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit Handicap, z.B. ADHS, Autismus, Downsyndrom, Lernschwierigkeiten, Entwicklungsstörungen, psychische Beeinträchtigung, soziale Störungen. Prinzipiell gibt es kein Ausschlusskriterium für die tiergestützte Arbeit. Es handelt sich um tiergestützte Aktivitäten, bei denen pädagogische oder therapeutische Ziele mit Hilfe von Tieren umgesetzt werden. Der Schwerpunkt dieser tiergestützten Arbeit liegt beim Menschen, nicht beim Tier. Tiere spüren die Individualität jedes Menschen. Sie sind oft ein „Eisbrecher“. Die tiergestützte Arbeit wird vom Klienten nicht als Therapie empfunden und Spaß ist der Schlüssel zum Lernen. Wir arbeiten zur Zeit mit Hunden, Kaninchen und Pferden.

Wir begleiten Menschen in besonderen Lebenssituationen, nach traumatischen Ereignissen und ebenso alle, die den Umgang mit Tieren genießen möchten.

Eine Finanzierung unserer Angebote kann wie folgt abgerechnet werden:
  • stundenweise Verhinderungspflege nach § 39, SGB XI
  • Betreuungs- und Entlastungsleisten nach § 45b, SGB XI
  • Leistungen zur sozialen Teilhabe nach dem SGB IX
  • Persönliches Budget nach § 29, SGB IX
  • SGB VIII, §27ff
  • Selbstzahler
Zögern Sie nicht uns anzusprechen. Wir beraten Sie gern zu Möglichkeiten der Finanzierung.

Team

Franziska Gottschall

Erzieherin & Heil- und Reitpädagogin

Sie arbeitet seit über 20 Jahren tiergestützt mit Hunden, Pferden, Katzen und Kaninchen. ausblenden

Ute Spallek i

Sonderpädagogin

Ute Spallek ist Sonderpädagogin mit jahrelangen Erfahrungen auf dem Gebiet der Körperbehinderung.

tom-Tom

Katze

max

Pferd

Paul

Zwergwidder

In Erinnerung an unsere Tiere, die über die Regenbogenbrücke gegangen sind, die wir aber nie vergessen werden. Sie haben unzählige Kinderaugen zum Leuchten gebracht, viele Menschen zutiefst berührt und ganz viel Spaß in unseren Alltag gebracht.

Steffen

Ehrenamt

Steffen ist unser leidenschaftlicher Unterstützer im Ehrenamt.

SURI

Hund

Chica

Katze

Lola

Kaninchen

jule

Labradorhuendin

In Erinnerung an unsere Tiere, die über die Regenbogenbrücke gegangen sind, die wir aber nie vergessen werden. Sie haben unzählige Kinderaugen zum Leuchten gebracht, viele Menschen zutiefst berührt und ganz viel Spaß in unseren Alltag gebracht.

Valena Fürstenberg

Reittherapeutin

Valena Fürstenberg ist Reittherapeutin und Coach für Persönlichkeitsentwicklung mit Pferden. Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die pferdegestützte Begleitung von Menschen mit traumatischen Erfahrungen.

EMMA

Hundin

lotti

Pferd

Filou

Kaninchen

Erfolgsgeschichten

„Die Samstage machen mir immer sehr viel Spaß. Es ist schön, engen Kontakt mit den Pferden, Hunden und Katzen aufzubauen. Dort kann man auch neue Kontakte knüpfen. Mir fällt es sehr schwer, neue Freunde zu finden, doch auf Ihrem Hof ging das sehr schnell. Es macht immer sehr viel Spaß dorthin zukommen. (Joshua)

Mutter von Joshua:
Bei Joshua wurde im Alter von ca. 5 Jahren ADHS diagnostiziert, er hatte Wesenszüge einer autistischen Störung, große Probleme mit Grob- und Feinmotorik und war insgesamt ein Einzelgänger, hatte Probleme sich einzugliedern und anzupassen. Versuche ihn z.B. im Rahmen einer Ergotherapie zu unterstützen scheiterten, da er die Mitarbeit komplett verweigerte.

Der Schulbeginn gestaltete sich mehr als schwierig. Neben den Problemen, die im Schulalltag entstanden, bemerkte auch Joshua selbst sehr deutlich die Unterschiede zwischen den Kindern seiner Klasse und ihm selbst. Diese Selbstreflektion und die täglichen Probleme in seinem Alltag führten mit Beginn der 2. Klasse zu Angststörungen, Verweigerung des Sportunterrichtes, Wutanfällen bei Auseinandersetzungen mit Gleichaltrigen u.ä.

Auf der verzweifelten Suche nach Unterstützung wurde ich auf die Tiergestützte Therapie der Lebenshilfe in Frankfurt (Oder) aufmerksam und trat mit Frau Gottschall in Kontakt. Dieser Tag hat für uns und insbesondere für Joshua alles verändert.

Wir fanden in Frau Gottschall und dem Team der Lebenshilfe einen kompetenten und verständnisvollen Ansprechpartner. Durch die Eingliederung in eine Gruppe von Kindern unterschiedlicher Altersgruppen, die alle mit den verschiedensten Problemen des Alltages zu „kämpfen“ hatten, war Joshua auf einmal nicht mehr alleine. Er wurde von Ihnen aufgenommen, als gehörte er schon immer dazu, er wurde von Ihnen einfach so genommen wie er war und das tat ihm so unglaublich gut.

Durch die Nähe zu den Tieren, die Ruhe, die von Tieren ausgeht, die geduldige Art von Frau Gottschall und ihrem Team mit den Kindern und den Tieren zu arbeiten, die ständige Bewegung an der frischen Luft bei jedem Wetter wie auch das unbewusste Einbinden der Kinder bei der Erledigung kleiner Aufgaben, führten im Laufe der Zeit zu einem deutlichen Abbau der Ängste, einer Stärkung des Selbstbewusstseins, einer besseren Konzentration, einer deutlichen Verbesserung seiner Motorik und der Teamfähigkeit, zum Erlernen von
Rücksichtnahme und mehr Selbständigkeit.

Joshua wird im Alltag und seiner gesellschaftlichen ntwicklung noch lange Anleitung und Unterstützung benötigen. Doch mit Hilfe unserer tierischen Freunde, sowie Frau Gottschall und ihrem Team, können wir heute voller Zuversicht in die Zukunft schauen. Joshua hat sich durch ihre Einsatzbereitschaft zu einem tollen jungen Menschen entwickelt und dafür sind wir unglaublich dankbar.

Joshua wird im August 14 Jahre.


„Mein wesentliches Ziel für das Hundetraining ist es, etwas Abwechslung vom Alltag zu haben. Ansonsten ist etwas Bewegung und frische Luft sicherlich auch gut. Interessant ist es , nebenbei etwas über Hunde und deren Verhalten zu lernen. Mir gefallen die Parcours und die Zaubertricks, die wir mit Emma (Hund) trainieren. Des Weiteren gehen wir mit dem Hund ins Spitzkrug (Einkaufscenter) und trainieren dort auch ein paar Sachen, wie z.B. mir etwas zu bringen. Dies ist ebenso schön und eine gute Möglichkeit, im Einkaufsalltag zu arbeiten.

„Warum ist für Dirk die Tiertherapie nützlich und auch weiterhin empfehlenswert?

  • Weil Dirk damit für eine ganze Stunde (und manchmal sogar zwei) an die frische Luft kommt und in Bewegung ist.
  • Weil die Hunde für ihn inzwischen ein wichtiger sozialer Kontakt sind. Vor Hunden hatte Dirk früher, wenn auch nicht unbedingt Angst, aber doch einen auf Abstand haltenden Respekt. Durch Frau Gottschall hat er gelernt, dass man mit Tieren kommunizieren kann, dass sie ihn verstehen und auf ihn hören (oder auch mal nicht), dass man sie streicheln kann und dass sie sich freuen, wenn man sie mit Leckerli belohnt. Wenn man selbst nicht so gern laufen möchte wie Dirk, motivieren der Hund und die Leine, an der man ihn führt, schon dazu.
  • Auch das Pferd ist für Dirk schon ein wenig vertraut. Dieses wesentlich größere Tier hat durch seine Ruhe, denke ich, einen sehr positiven Einfluss auf Dirk. Er Kommt sowohl von den Hunden als auch vom Pferd immer begeistert zurück und erzählt davon.
  • Eigentlich an erster Stelle müsste Frau Gottschall stehen, weil sie sehr gut mit Dirk umgehen kann. Sie ist eine sehr zuverlässige Frau, immer pünktlich, immer am Telefon, wenn sich etwas ändert im Programm. Sie kalkuliert das Wetter ein für ihre Aktivitäten und richtet danach ihre Ziele aus. Sie kennt Dirk ́s Probleme, macht klare Ansagen, setzt Grenzen, lobt aber auch positive Ansätze in seinem verhalten. Sie geht mit ihm Futter für die Tiere kaufen und wagt sich mit ihm auch mal in ein Cafe. Frau Gottschall kann ich Dirk vorbehaltslos anvertrauen.

(Dirk Ducklauß: Autismus, Zwangsstörung)


Mir macht die Hundestunde mit Frau Gottschall ganz viel Spass weil, sie uns beigebracht hat, wie man mit ihren Hunden umgeht. Ich konnte von Frau Gottschall ganz viel Wissen erlangen über ihre Hunde. Sie hat mit mir geübt, den Hund ohne Leine durch einen Parcours zu führen. Ich kann auch schon longieren.

Frau Gottschall hat mir meine Angst vor Hunden sehr doll genommen.

(Anne, leichte Gehstörung, Unterstützung in Sozialkompetenz)

Durch das SPZ sind wir 2018 auf das therapeutische Reiten gestoßen. Seitdem geht unser Sohn zur „Heilpädagogischen Förderung mit dem Pferd“. Unser Sohn freut sich sehr auf den heutigen Tag. Auf alle Tiere, auf das Reiten und auf den Wald, wo er tolle Erlebnisse und viel gelernt hat.

Das Reiten unterstützt seine Muskelschwäche, die therapeutischen Aspekte, seine Konzentration und Aufmerksamkeit.

(auditive Wahrnehmungsstörung, Konzentratonsschwäche)

„Kinder, die mit Tiererlebnissen aufwachsen, profitieren enorm in ihrer Entwicklung.“

Anke Fenger
Herzlichen Dank an die Unterstützer:
Unterstützer Logo D+S 360
Unterstützer Logo Stadtsportbund Frankfurt (Oder)
Unterstützer Logo KI_Club-Frankfurt-(Oder)
Unterstützer Logo AOK
Unterstützer Logo TWK Slubice
Unterstützer Logo Lenne Apotheke
Spenden
Spenden