Einsam? Zweisam, gemeinsam!

Ambulant Betreutes Wohnen (abW)

Ambulant betreutes Wohnen_Piktogramm_Piktogramm
Menschen zusammen

Menschen mit

  • geistiger Behinderung
  • seelischer Behinderung
  • Sucht-Erkrankung

brauchen Hilfe im Alltag.
Bei der Lebenshilfe gibt es
ambulant betreutes Wohnen.
Dort helfen Mitarbeiter
und Mitarbeiterinnen
diesen Menschen.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein,
damit Sie das abW in Anspruch nehmen können?

Es können Menschen Hilfe bekommen.
Sie müssen:

  • volljährig sein
  • Hilfe wollen
  • ein eigenes Zimmer oder
    eine eigene Wohnung haben
  • auch Dinge allein
    und ohne Hilfe können.

 

Mitarbeiter von der Lebenshilfe

 

Die Lebenshilfe unterstützt
auch bei der Wohnungs-Suche.
Jeder Mensch ist anders.
Jeder Mensch braucht andere Hilfe.
Die nötige Hilfe bezahlt das Sozial-Amt.

 

Welche Leistungen werden dabei angeboten?

Assistenz-Leistung

 

Die Lebenshilfe hilft:

  • im Haushalt
  • bei der Arbeit
  • in der Freizeit
  • bei Arztbesuchen.

Das heißt Assistenz-Leistung.

 

Bezugs-Betreuer

 

Termine für Assistenz-Leistungen bespricht jeder mit seinem Betreuer.
Jeder hat seinen festen

Bezugs-Betreuer.
Das heißt, es gibt
einen festen Ansprech-Partner
für jeden Einzelnen.
Auch bei Problemen helfen die Betreuer.

 

Termine

 

Termine gibt es 

von Montag bis Sonntag.
Termine gibt es auch an Wochenenden
und an Feier-Tagen.
Immer wenn Sie Hilfe brauchen.

 

Menschen arbeiten zusammen

 

Alle arbeiten zusammen für

die beste Lösung:

  • gerichtlich bestellte Betreuer
  • Verwandte
  • Ämter.

 

Wie beantragen Sie das abW?

Jeder Mensch hat das Recht
auf Unterstützung.
Auch Menschen
mit Beeinträchtigungen.
Auch Menschen
mit Behinderungen.
Die Unterstützung heißt
Eingliederungs-Hilfe.
Das Amt bezahlt die.
Zum Beispiel das Sozial-Amt.

 

Eingliederungs-Hilfe

 

Wenn Sie Eingliederungs-Hilfe brauchen,
stellen Sie den Antrag beim Amt.
Alle wichtigen Schreiben kommen dazu.
Der Sach-Bearbeiter oder
die Sach-Bearbeiterin spricht mit Ihnen.
Und fragt:

  • was Sie wollen
  • was Sie möchten
  • was Sie brauchen.

 

Zwei Freunde zusammen

 

Sie müssen nicht allein

zu diesem Gespräch.
Nehmen Sie jemanden mit,
dem Sie vertrauen.
Zum Beispiel:

  • einen Verwandten oder
    eine Verwandte
  • einen Freund oder
    eine Freundin
  • einen Betreuer oder
    eine Betreuerin.

 

 

Auch von einer Beratungs-Stelle kann jemand mitkommen.
Zum Beispiel von der EUTB.
Das ist eine Abkürzung:
Das heißt
Ergänzende Unabhängige

Teilhabe-Beratung.
Dort helfen Ihnen die Mitarbeiter.
Sie beantworten Ihre Fragen.
Und sie stellen mit Ihnen
den Antrag.
Und gehen auch mit Ihnen
zu dem Gespräch im Amt.
Wenn Sie das wollen.

 

 

Nach dem Gespräch gibt es

den Integrierten Teilhabe-Plan.
Die Abkürzung ist ITP.
Jeder bekommt einen eigenen.
Er ist persönlich angepasst.
Da steht drin:

  • welche Hilfe Sie bekommen
  • bei was geholfen wird
  • wie oft Hilfe kommt
  • wer Ihnen hilft.

Es wird abgesprochen,
für wie lange er gilt.
Der ITP wird regelmäßig geprüft.
Wenn sich etwas ändert,
wird er auch geändert.

 

Wie wird das abW finanziert?

Die Sachbearbeiter
und Sachbearbeiterinnen prüfen
Ihren Antrag.
Sie schauen,
wie viel Geld Sie haben.
Sie schauen auch,
wie viel Sie verdienen.

 

 

Sie bekommen vom Amt

einen Bescheid.
Ein Bescheid ist
eine Entscheidung vom Amt.
Der Bescheid ist ein Brief.
Darin steht,
ob Sie Eingliederungs-Hilfe bekommen.
Wenn ja,
bezahlt diese das Amt.
Das kann das Sozial-Amt sein.

 

Portemonnaie

Zahlt das Amt
die Eingliederungs-Hilfe nicht,
müssen Sie diese selbst bezahlen.

Ausgaben verwalten

 

Sie können
die Eingliederungs-Hilfe auch mit
dem Persönlichen Budget
bezahlen.
Das heißt:
Sie sprechen mit dem Amt.
Sie sagen, dass Sie
die bewilligte Leistung
allein verwalten wollen.
Dann bekommen Sie
das Geld dafür vom Amt.
Damit bezahlen Sie die Unterstützung,
die Sie brauchen.

 

Besonderheiten:

Gruppenurlaube und Einzelurlaube

See

Wir fahren gemeinsam mit Ihnen
in den Urlaub.
Oder allein mit Ihnen.
Wenn Sie das möchten.
Wenn Sie das bezahlen können.

 

Kleine Parknacht im Lennépark Frankfurt (Oder)

Menschen feiern im Freien zusammen

Einige Bewohner

des Ambulant Betreuten Wohnen gestalten eine Veranstaltung mit.
Das ist die Kleine Parknacht.
Die gibt es schon seit vielen Jahren.
Jedes Jahr einmal.
Viele Menschen kommen
und erleben eine schöne Zeit.

Kontakt

Für einen persönlichen Kontakt stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Bitte vereinbaren Sie einen Gesprächstermin.

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