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Ergebnisse und Erfolge

Die regelmäßige Teilnahme an unseren Angeboten hat bei vielen Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen Entwicklungsschübe ausgelöst. Gemeinsam konnten wir beobachten

  • Sicherheit im richtigen Umgang mit Tieren
  • Stärkung des Selbstwertgefühls
  • Verbesserung des emotionalen Gleichgewichts
  • Zulassen von Körpernähe
  • Abbau von Angst und Stress
  • erweiterte Wahrnehmung wie gezieltes Schauen, aufmerksames Hören,
  • neugieriges Riechen, behutsames Tasten...
  • Steigerung von Aufmerksamkeit und Konzentration
  • Zunahme der Lernfreude
  • Stärkung der Muskulatur und Verbesserung der Bewegungsabläufe
  • Entstehung von Freundschaften
  • gute Akzeptanz von Regeln
  • ein gesteigertes Gefühl für Gerechtigkeit und Fairness

 

Erfolgsgeschichten

Joshua1„Die Samstage machen mir immer sehr viel Spaß. Es ist schön, engen Kontakt mit den Pferden, Hunden und Katzen aufzubauen. Dort kann man auch neue Kontakte knüpfen. Mir fällt es sehr schwer, neue Freunde zu finden, doch auf Ihrem Hof ging das sehr schnell. Es macht immer sehr viel Spaß dorthin zukommen."

(Joshua)

Mutter von Joshua:

Bei Joshua wurde im Alter von ca. 5 Jahren ADHS diagnostiziert, er hatte Wesenszüge einer autistischen Störung, große Probleme mit Grob- und Feinmotorik und war insgesamt ein Einzelgänger, hatte Probleme sich einzugliedern und anzupassen. Versuche ihn z.B. im Rahmen einer Ergotherapie zu unterstützen scheiterten, da er die Mitarbeit komplett verweigerte.

Der Schulbeginn gestaltete sich mehr als schwierig. Neben den Problemen, die im Schulalltag entstanden, bemerkte auch Joshua selbst sehr deutlich die Unterschiede zwischen den Kindern seiner Klasse und ihm selbst. Diese Selbstreflektion und die täglichen Probleme in seinem Alltag führten mit Beginn der 2. Klasse zu Angststörungen, Verweigerung des Sportunterrichtes, Wutanfällen bei Auseinandersetzungen mit Gleichaltrigen u.ä.

Auf der verzweifelten Suche nach Unterstützung wurde ich auf die Tiergestützte Therapie der Lebenshilfe in Frankfurt (Oder) aufmerksam und trat mit Frau Gottschall in Kontakt. Dieser Tag hat für uns und insbesondere für Joshua alles verändert.

 

Joshua2Wir fanden in Frau Gottschall und dem Team der Lebenshilfe einen kompetenten und verständnisvollen Ansprechpartner. Durch die Eingliederung in eine Gruppe von Kindern unterschiedlicher Altersgruppen, die alle mit den verschiedensten Problemen des Alltages zu „kämpfen“ hatten, war Joshua auf einmal nicht mehr alleine. Er wurde von Ihnen aufgenommen, als gehörte er schon immer dazu, er wurde von Ihnen einfach so genommen wie er war und das tat ihm so unglaublich gut.

Durch die Nähe zu den Tieren, die Ruhe, die von Tieren ausgeht, die geduldige Art von Frau Gottschall und ihrem Team mit den Kindern und den Tieren zu arbeiten, die ständige Bewegung an der frischen Luft bei jedem Wetter wie auch das unbewusste Einbinden der Kinder bei der Erledigung kleiner Aufgaben, führten im Laufe der Zeit zu einem deutlichen Abbau der Ängste, einer Stärkung des Selbstbewusstseins, einer besseren Konzentration, einer deutlichen Verbesserung seiner Motorik und der Teamfähigkeit, zum Erlernen von
Rücksichtnahme und mehr Selbständigkeit.

Joshua wird im Alltag und seiner gesellschaftlichen ntwicklung noch lange Anleitung und Unterstützung benötigen. Doch mit Hilfe unserer tierischen Freunde, sowie Frau Gottschall und ihrem Team, können wir heute voller Zuversicht in die Zukunft schauen. Joshua hat sich durch ihre Einsatzbereitschaft zu einem tollen jungen Menschen entwickelt und dafür sind wir unglaublich dankbar.

Joshua wird im August 14 Jahre.


Stefanie HundeStefanie Katze„Mein wesentliches Ziel für das Hundetraining ist es, etwas Abwechslung vom Alltag zu haben. Ansonsten ist etwas Bewegung und frische Luft sicherlich auch gut. Interessant ist es , nebenbei etwas über Hunde und deren Verhalten zu lernen. Mir gefallen die Parcours und die Zaubertricks, die wir mit Emma (Hund) trainieren. Des Weiteren gehen wir mit dem Hund ins Spitzkrug (Einkaufscenter) und trainieren dort auch ein paar Sachen, wie z.B. mir etwas zu bringen. Dies ist ebenso schön und eine gute Möglichkeit, im Einkaufsalltag zu arbeiten.

 

Dirk„Warum ist für Dirk die Tiertherapie nützlich und auch weiterhin empfehlenswert?

  1. Weil Dirk damit für eine ganze Stunde (und manchmal sogar zwei) an die frische Luft kommt und in Bewegung ist.
  2. Weil die Hunde für ihn inzwischen ein wichtiger sozialer Kontakt sind. Vor Hunden hatte Dirk früher, wenn auch nicht unbedingt Angst, aber doch einen auf Abstand haltenden Respekt. Durch Frau Gottschall hat er gelernt, dass man mit Tieren kommunizieren kann, dass sie ihn verstehen und auf ihn hören (oder auch mal nicht), dass man sie streicheln kann und dass sie sich freuen, wenn man sie mit Leckerli belohnt. Wenn man selbst nicht so gern laufen möchte wie Dirk, motivieren der Hund und die Leine, an der man ihn führt, schon dazu.
  3. Auch das Pferd ist für Dirk schon ein wenig vertraut. Dieses wesentlich größere Tier hat durch seine Ruhe, denke ich, einen sehr positiven Einfluss auf Dirk. Er Kommt sowohl von den Hunden als auch vom Pferd immer begeistert zurück und erzählt davon.
  4. Eigentlich an erster Stelle müsste Frau Gottschall stehen, weil sie sehr gut mit Dirk umgehen kann. Sie ist eine sehr zuverlässige Frau, immer pünktlich, immer am Telefon, wenn sich etwas ändert im Programm. Sie kalkuliert das Wetter ein für ihre Aktivitäten und richtet danach ihre Ziele aus. Sie kennt Dirk ́s Probleme, macht klare Ansagen, setzt Grenzen, lobt aber auch positive Ansätze in seinem verhalten. Sie geht mit ihm Futter für die Tiere kaufen und wagt sich mit ihm auch mal in ein Cafe. Frau Gottschall kann ich Dirk vorbehaltslos anvertrauen.

(Dirk Ducklauß: Autismus, Zwangsstörung)

 

AnneMir macht die Hundestunde mit Frau Gottschall ganz viel Spass weil, sie uns beigebracht hat, wie man mit ihren Hunden umgeht. Ich konnte von Frau Gottschall ganz viel Wissen erlangen über ihre Hunde. Sie hat mit mir geübt, den Hund ohne Leine durch einen Parcours zu führen. Ich kann auch schon longieren.

Frau Gottschall hat mir meine Angst vor Hunden sehr doll genommen.

(Anne, leichte Gehstörung, Unterstützung in Sozialkompetenz)

 

JamesDurch das SPZ sind wir 2018 auf das therapeutische Reiten gestoßen. Seitdem geht unser Sohn zur „Heilpädagogischen Förderung mit dem Pferd“. Unser Sohn freut sich sehr auf den heutigen Tag. Auf alle Tiere, auf das Reiten und auf den Wald, wo er tolle Erlebnisse und viel gelernt hat.

Das Reiten unterstützt seine Muskelschwäche, die therapeutischen Aspekte, seine Konzentration und Aufmerksamkeit.

(auditive Wahrnehmungsstörung, Konzentratonsschwäche)

 
Umsetzung 2017 durch Webdesign Frankfurt (Oder) ADWESO.com.

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